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DSC 2238Lautes „GURR“ en beim Kulturverein Kino Ebensee.

Frecher Auftritt und starkes Musik – Zeichen aus der deutschen Hauptstadt!DSC 2236

Berlin meets Ebensee – „der Gig hier gefällt uns besser als in Wien!

Ja, Ja ……usw. Die ganz besondere Athmospähre dieser (unserer) Kulturhomebase hat wieder mal seine Wirkung bei einer Band erzielt. Das hören wir immer wieder gern!

Für genau 1 Stunde war wieder mal die (Musik) Welt zu Gast im Kino – und die bewusst eingesetzten urbanen Moods trafen auf eine „starke Heimmannschaft“. Und genau das ergeben immer wieder die starke positiven Vibrations der Kino Konzerte.

Gurr - ein weiterer Meilenstein eines starken und sehr diversifizierten Herbst-programmes im Kino.


Dieses Mal stand so etwas wie Garage Rock im Mittelpunkt eines spannenden Abends.
Die beiden Wahl-Berlinerinnen machen dazu Psychedelic- und Wave Elemente zu den Ingredienzien eines sehr lebendigen Konzertes.
Sperrige und vielfach nicht leicht zu verstehende Texte treffen durchaus auf kalifornische Leichtigkeit der Sounds. Es ist für uns Zuhörer und gelegentliche Mittänzer unmöglich, dabei nicht immer wieder an die Riot Grrrl Bewegung zu denken, die feministische Punk-Bewegung der 90er Jahre, welche sich gerade erst einer Wiederauferstehung erfreute.

Selbstverständlich haben die „Girls“ auch ihre großen Vorbilder – siehe Sleater-Kinney. I

Irgendwo haben sich die Beiden in einem Interview selbst als „Furien“ auf der Bühne bezeichnet. Das kann ich nur unterschreiben – aber musikalische „Furien“ ganz ohne nervenaufreibende Wirkung – sondern eher als „Nerventonikum“.

Obwohl „niedlich“ kann und darf man das Ganze nicht wirklich nennen.
Vielmehr Lautstärke, drängende Musik mit Botschaft und hohem „indie“ Sympathie Effekt! 
Auf jeden Fall ein energiegeladenes Hörerlebnis, von einer Art musikalische Ohrfeige!
Das die ganze musikalische Energie aus so etwas wie einer „Tauben – Phobie“ entstanden sein soll und von dieser Angstbewältigung seine große musikalische Energie beziehen soll – ist ganz nett aber nicht wirklich wichtig. Genauso unbedeutend ist die Tatsache, dass sich die beiden Damen und ihre kleine Begleitband als Begründerinnen einer komplett neuen Musikrichtung namens First Wave Gurrrlcore gerieren wollen!

Es hat tatsächlich Spaß gemacht zuzuhören und Energie mit nach Hause zu nehmen – daher nenne ich sie als Szenebeobachter einfach mal „energy transponder“ oder so irgendwie.Das mit dem „Kulturland retten“ – diese Botschaft des Widerstandes darf ich schon mal als bekannt voraussetzen.

Roland Holzwarth
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