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Sendung vom 21. November 2016

“out of time” – Live Recordings from the “Golden Age of Rock n’Roll”
Große Live Musik aus den 70ies, 80ies, 90ies und Neueres


Interpret: Tom Petty and the Heartbreakers Live at the Forum Los Angeles 1982
Album: detto
Song: Ladies and Gentleman – announcement/”Nightwatchman”
anno 1981

Interpret: Santana III – Live at the Fillmore West San Francisco
Album: Santana III
Song: “Batuka”/”No one to depend on”
anno 1971

Interpret: Lucinda Williams Live 1975
Album: detto
Song: “Just wanted You so bad”/”Sundays”
anno 1975

Interpret: Doobie Brothers Live
Album: The Wildlife Concert
Song: “listen to the Music”
anno 1996

Interpret: John Martyn Live
Album: detto – live recorded at the Town and Country House London
Song: “May You never”
anno 1992

Interpret: Leonard Cohen Live in London
Album: detto
Song: “Dance me to the End of Love”
anno 2009

Interpret: Camel Live
Album: “Message”
Song: “Arubaluba”
anno 1973

Interpret: Deep Purple
Album: Live at Montreux 1996
Song: “Black Night”
anno 1996

Interpret: Fleetwood Mac Live
Album: The Dance”
Song: “ I am so afraid”
anno 1997

Interpret: Rory Gallagher Live in Europe 1973
Album: detto
Song: “Messin with the kid”
anno 1973

Interpret: Miles Davies Live recorded at the Cellar Door, Washingto
Album: “live Evil”
Song: “
anno 1971

Interpret: Faces – Live
Album: “Three guys walk into a bar” - 4 Cd Box
Song: “I wish it would rain”
anno 1972

Interpret: The Band Live
Album: “The Last Waltz” – recorded live 1978 at Bill Grahams Winterland San Francisco
Song: “Forever Young” – mit Bob Dylan
anno 1978

Interpret: Bap Live
Album: “Volles Programm” – live recorded at Schloß Marode 2011
Song: “Deutscharbeit” – Ein Dredüvelsman”
anno 2011

Interpret: WillydeVille Live
Album: detto – recorded live at the “Bottom Lline” New City 1993
Song: “Hey! Joe!
anno 19993

Interpret: Lynard Skynard
Album: “Live from the Freedom Hall”
Song: “That smell”
anno 2002

Interpret: Steely Dan
Album: “Alive in America” 1993
Song: “Josie”
anno 1993

Interpret: Gary Moore Live
Album: “Blues Alive” – recorded live 1983
Song: “Still got the Blues”
anno 1983

Interpret: Weather Report Live
Album: “The legendary Live Tapes”
Song: “ A remark You made”
anno 1978

Interpret: Little Feat Live
Album: “Waiting for Columbus”
Song: Intro/”Fat Man in the Bathtub”
anno 1978
Tage von großer Musik und vielen Begegnungen - das war Jazz & The City 2016
Tage von großer Musik und vielen Begegnungen - das war Jazz & The City 2016

118 Konzerte, 50 Locations und rund 35.000 BesucherInnen – die 17. Auflage des Festivals Jazz & The City lockte Jazzfans aus aller Welt in die Altstadt. Wo findet so etwas statt – 55 km westlich von Bad Ischl – genau: Salzburg!

Habe ja schon in der letzten Sendung Euch – die „werte Hörerschaft“ – auf dieses Festival entsprechend vorbereitet. Dass Salzburg eine Musikstadt ist, zeigte das begeisterte Publikum in vielfältiger Weise.

Das von der Altstadt Salzburg Marketing GmbH ermöglichte Festival zeigte auf wunderbare Weise auf, dass es ein Musik – Salzburg jenseits der Festspiele und der Hochkultur gibt. Dank diesem Engagement und der kongenialen Programmierung und Kuratierung durch Tina Heine wurde Salzburg tatsächlich zur „Bühne der Welt“ – in diesem Fall der Welt der Jazz- und Weltmusik. Bei der Zusammenstellung des Programms für die 5 Abende zwischen 19. und 23. Oktober konnte ich eine Programmzusammenstellung zwischen Routine und Jazzinnovation – zwischen massentauglichen Punkten und Nischenprogrammpunkten feststellen.

Das ergab eine wunderbare Mischung zwischen Weltstarmusik und kleinen Musikpretiosen – so soll und muss ein Festival mit Zukunft sein.

Mir wurde durch den Besuch an 2 Abenden klar, dass dieses Festival auch ein Signal für die Öffnung der Stadt zu „alternativen“ Kulturrichtungen ist. So ergeben sich auch weitere kulturelle Standbeine neben all den Festspiel Attitüden.

Überall – an den verschiedensten Locations – konnte ich den besonderen Spirit diese Festivals spüren. Neben den verschiedensten künstlerischen Impressionen von Frisells wunderbaren Filmmusikadaptionen bis zu den Vocalhöhen von Malia – konnte ich die Professionalität der Organisation, der Programmierung und vor allem die Begeisterung bzw. Empathie von Tina Heine und Inga Horny „atmen“.

Zur künstlerischen Nachbetrachtung der von mir gesehen KünstlerInnnen Nir Felder, Hamilton de Holanda, Bill Frisell, Cory Henry’s Funk Apostel bis zum Grand Finale mit Malia und der fulminanten Erik Truffaz Combo in den „heiligen Hallen“ des Landestheaters – darf ich auf meine „Beats…..“ Sendung am kommenden Montag, den 7. November um 20:00 Uhr verweisen.

Auch im Stream über www.freiesradio.at oder als Podcast und audio on demand über www.beats4thestreets.at .

Die Erfolgsgeschichte von „Jazz & The City Salzburg“ wird weitergehen und die Vorfreude darauf darf steigen, dass für dieses Festival auch künftig nach magischen Verbindungen von Musik und Stadtraum gesucht wird.  

Save the date: 18. Jazz & The City 25.-29.10.2017
Arild Anderson Trio in der PKS Villa in Bad Ischl

Erstes Konzerthighlight der Ischler Jazzfreunde – großes Können der Musiker, formidables Engagement des Veranstalters – und doch muss mal grundsätzlich über den zeitgenössischen Jazz nachgedacht werden.

Aber der Reihe nach. Großartiger Besuch der Freunde des Jazz im Salzkammergut und dazu gediegener Konzertvortrag des Anderson Trios bei warmer Aufnahme durch das Publikum.

Wahre Könner waren am vergangenen Donnerstag zur Eröffnung der Herbstsession am Werk.

So toll es ist, wahrhaft routinierte Musiker bei der Arbeit zu beobachten und dem fehlerlosen Spiel zuzuhören, Routine und Erfahrung können auch etwas „lähmend“ wirken – so auch an diesem Abend. Aber dazu später.

Klar das war ein starkes Manifest des europäischen Jazz mit deutlicher Anbindung an die skandinavische Jazzschule, die ja in den letzten Jahren schon fast das Geschehen in Europa bestimmt und alle möglichen Preise einfährt. Genau so klingt ein großes Ensemble unter norwegischer Rhythmusführung an den 4 dicken Basssaiten. Dazu der feine Beitrag von Paolo Vinaccia mit italienisch verspieltem und etwas übertrieben verschnörgeltem Drumming zur „europäischen Jazz Gemeinschaft“ und das Saxophon Spiel vom Schoten Tommy Smith, der Lichtjahre vom musikalischen „Brexit“ entfernt scheint.

Klar ist das Bassspiel von Anderson mäjästetisch und mit dem Einsatz der elektronischen Sprengsel mehr als innovativ. Die Saxophontöne von Tommy Smith zeichnen sich meiner Meinung nach aus durch schottische Angriffslust (wie beim wieder aktuellen Bestreben um die Unabhängigkeit von England). Dabei ist mir vor allem die gute Melodieführung und speziell bei den Balladen emotionale Tiefe wie bei einem uralten Single – Malt aufgefallen.

Und trotzdem bleiben einige „aber“!

Auf den „great surprise“ oder gar die wahre innovative Explosion wartete ich an diesem Abend vergeblich. Viele Jazzer so auch Anderson und seine Leute sind äußerst gediegene Musiker und zelebrieren natürlich gekonnt ihre „Schätze“ und „verwalten“ sozusagen die erworbene Routine und ihr Können.

Eine ausgeprägte „kopffüßlerische“ Attitüde ist gelegentlich zu beobachten – so auch an diesem Abend.

Nichts für ungut!!   Bei vielen Jazzern (aber auch beim Publikum) fehlen mir manchmal ein mutiges Aufbegehren, eine gezielte Risikobereitschaft, ein schonungsloses und mutiges Vorwärtsstreben – es gilt auch mal etwas auszuprobieren!!

Ein Beispiel fällig – hört Euch einfach mal die „Go Go Penguin“ an – vielleicht versteht Ihr dann was ich so meine. Ich durfte diese Combo beim diesjährigen Montreux Jazz Festival erleben – da wurde die Zukunft des Jazz Genres ordentlich ausgeleuchtet.

Ich denke, das musste einfach mal gesagt oder besser geschrieben werden – meint

Der Szenebeobachter
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